Rezensionen
SchattenSommer – Manche Echos bleiben, bis sie jemand hört
Eigentlich bin ich garnicht so der Typ,der die Vergangenheit vermisst bzw. sagt: „Früher war alles besser.“ Dieses Buch hat mich allerdings in die 80er katapultiert und ich hab’s geliebt,diese Geschichte gemeinsam mit Mark zu erleben. Denn so hat es sich angefühlt. Erst noch in Deutschland, der Vorfall mit seinem Bruder. Dann ging es auch schon nach Fernleigh.
Der Schreibstil vom Autor gefällt mir sehr gut. Bildlich konnte ich mir alles gut vorstellen. Was super beeindruckend für mich war, wie Martin Peitz es schafft, so unglaublich viel „alte Musik“ aus dieser Zeit in die Geschichte einfließen zu lassen. Dazu gibt es am Ende auch liebevoll zusammengestellte „Popkulturelle Spuren“.
Nach einem ruhigen,aber sehr schönen Anfang, mischt sich dann auch das Mysteriöse in die Geschichte. Die Schatten tauchen auf,und Mark,Ryan und Tamara ermitteln ein wenig wie die ??? auf eigene Faust, was es mit den merkwürdigen Dingen auf sich hat. Es wird gruselig und spannend.
Für mich hat es sich angefühlt,wie früher heimlich Horrorfilme gucken und dabei ein Eis genießen. Wie stundenlang mit Freunden draußen sein, ins Kino gehen und einfach durch Musikläden stöbern und in die Musik reinhören.
Es war für mich ein Genuss dieses Buch zu lesen. Eine Hommage an die späten 80er!
– Victoria Schiersching (Buchbloggerin)

